Herrmann & Schwarz GmbH

Heidenhain

Aus­gangs­la­ge:

Die Fir­ma Hei­den­hain AG beauf­trag­te uns mit dem Wunsch, die etwas ver­wil­der­te und kon­zept­lo­se Umge­bung in einen Stein­gar­ten zu ändern. In den bestehen­den Rabat­ten und grös­se­ren Pflanz­flä­chen waren auch diver­se Neo­phy­ten ein­ge­nis­tet, also exo­ti­sche Pflan­zen, wel­che die ein­hei­mi­sche Flo­ra ver­drän­gen und für die Fau­na kei­ne Fut­ter­mög­lich­kei­ten bie­ten. Die ursprüng­li­che Pflan­zung konn­te sich nicht mehr durch­set­zen und so wur­de das Gesamt­bild eher von ein­sei­ti­gen Pflan­zen­ar­ten gebil­det.

Die neue Umge­bung soll­te eine Struk­tur erhal­ten und vom Früh­ling bis zum Herbst mit Blü­ten­stau­den ins Auge ste­chen. Von Beginn an lehn­ten wir eine ein­tö­ni­ge Schot­ter-Land­schaft ab, da die­ses Gelän­de vom Stand­ort und der Nut­zung her eine opti­ma­le Grund­la­ge für eine Ruderal­flä­che anbot.

Nach­her:

Unser Kon­zept kon­zen­trier­te sich von Beginn an auf eine natür­li­che Umge­bung mit haupt­säch­lich ein­hei­mi­schen Pflan­zen und loka­lem Bau­ma­te­ri­al. Eine leben­di­ge Umge­bung, wel­che ganz­jäh­rig Struk­tur­pflan­zen zeigt und mit den Blü­ten diver­sen Insek­ten und Tie­ren eine Fut­ter­mög­lich­keit bie­tet und ganz ohne den Ein­satz von Dün­ger oder Pflan­zen­schutz aus­kommt.

Das ent­fer­nen der Neo­phyp­ten mit Ihren Wur­zeln bedeu­te­te einen Abtrag der obers­ten Erd­schicht. Die­se Flä­che wur­de dann mit Wand­kies aus einem Kies­werk in der Nähe wie­der auf­ge­füllt und mit ein­zel­nen gros­sen Find­lin­gen zu einer Ruderal­flä­che gestal­tet, wie sie in unse­rer natür­li­che Umge­bung auch anzu­tref­fen ist. Dar­in wur­den im Anschluss vie­le ver­schie­de­ne Stau­den, Grä­ser und auch eini­ge Gehöl­ze gepflanzt. Dafür ver­wen­de­ten wir haupt­säch­lich ein­hei­mi­sche Pflan­zen.

Jetzt:

Die Umge­bung hat sich in den fol­gen­den Jah­ren wun­der­bar ent­wi­ckelt und benö­tigt rela­tiv wenig Pfle­ge­auf­wand. Wich­tig ist die Fach­kennt­nis der ver­ant­wort­li­chen Per­son, um zum rich­ti­gen Zeit­punkt die rich­ti­gen Mass­nah­men vor­zu­neh­men, um eine zu star­ke Aus­brei­tung von Bei­kräu­tern oder auch ein­zel­ner Stau­den zu ver­hin­dern. Ansons­ten über­las­sen wir die­se Pflan­zung sich sel­ber und erfreu­en uns über die Viel­falt von Blü­ten, Bie­nen und Schmet­ter­lin­gen, wel­che das gan­ze Jahr zu Besuch kom­men